By Alexander Zobel (auth.)

Agilität zählt zu den Basisfähigkeiten, um in einem sich schnell wandelnden Umfeld den Herausforderungen des dynamischen Wettbewerbs erfolgreich begegnen zu können. Sie beinhaltet sowohl die Kompetenz zur Anpassung an unstable Rahmenbedingungen als auch zum proaktiven Ergreifen von Strategieoptionen.

Alexander Zobel begreift die multifokale Unternehmensführung als managementseitige Antwort auf den pluralistischen und mehrdimensionalen Wettbewerb (unterschiedliche Aggregationsstufen, Wettbewerbsobjekte und Interaktionsformen), wobei Agilität den Mitarbeitern hohe administration- und Leadershipkompetenzen verleiht. Der Autor operationalisiert das hypothetische Konstrukt der Agilität anhand der fünf Dimensionen Bereicherung des Kunden, Kooperation zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Bewältigung von Unsicherheit und Wandel, Erzielung eines Leverage durch Humankapital und Informationen sowie das Denken in Optionen. Abschließend wird gezeigt, wie die Unternehmensagilität nachhaltig durch den Einsatz verschiedener Tools/Heuristiken gesteigert werden kann.

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1985), S. 30 und Levitan, K. B. (1982), S. 46. 104 Vgl. lWiegand, R. T. (2001), S. 61 f. 4 sind. 105 Vgl. lWurster, T. S. (2000a), S. 31 ff. Unter der Reichweite einer Information versteht man die Anzahl von Personen, die an der Infonnation teilhaben kiinnen. Reichhaltigkeit bezeichnet die Qualitat einer Infonnation, die durch die Aspekte der Menge der tibertragenen Informationen, dem Grad der individuellen Anpassung, Interaktivitat, Sicherheit und AktualiUit determiniert wird. Vgl. , S. 32 f.

107 Vgl. Arrows, K. J. (1962), S. 141 ff. und S. 147 ff. 108 Vgl. Magoulas, G. (1985). 26 3 Pluralistisches Wettbewerbskonzept des Marktes notwendig, da Informationsgtiter sonst offentliche Gtiter darstellen wtirden, da weder die AusschlieBbarkeit von Nichtzahlern noch die NutzungsrivaliUit sichergestellt waren. 109 Informationen sind Voraussetzung fUr Wissen, das wiederum gegenwartig eine immer zentralere Bedeutung fUr das volkswirtschaftliche Wachstum der Industrienationen und somit auf mikrookonomischer Ebene fUr die Prosperi tat von Unternehmen besitzt.

Der die Bedeutungsentwicklung und abweichende Definitionen des Informationsbegriffs darstellt. Vgl. ebenda, S. 11 ff. und Bode, J. (1993). In der angelsachsischen Literatur werden die Termini Information und Wissen (Knowledge) haufig synonym verwendet. Vgl. Albach, H. (1961), S. 379 und Tietzel, M. (1985), S. 6. 24 3 Pluralistisches Wettbewerbskonzept also eine veriinderbare StromgroBe dar. 96 Der Zweckbezug der Information wird darin deutlich, dass sie nur in Bezug auf konkrete Entscheidungssituationen sinnvoll ist und dabei nicht von der subjektiven Wissensstruktur, dem individuellen Situationskontext und den individuellen Erfahrungen losgelOst werden kann.

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