By Harriet Macke

Die Arbeitszeitgestaltung stellt einen wesentlichen Anreiz zum Eintritt, Verbleib und zur Motivation von Mitarbeitern in Unternehmen dar. Bei der Implementierung von Arbeitszeitmodellen sind jedoch regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Harriet Macke zeigt am Beispiel der Teilzeitarbeit von Frauen in den neuen Bundesländern, dass sich westliche Arbeitszeitmodelle nicht beliebig auf das gesamte Bundesgebiet ausdehnen lassen. In einer umfassenden empirischen Studie in Ostdeutschland weist die Autorin nach, dass die likelihood ostdeutscher Unternehmen, Teilzeitarbeit als Anreiz zu gestalten, aus Sicht voll- und teilzeitbeschäftigter Mitarbeiter/-innen nicht genutzt wird.

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Sowohl die tägliche Lage als auch die Dauer sind flexibel. Dabei sind Kernzeit, Gleitspannen, maximale Zeitguthaben bzw. Zeitschulden, der Ausgleichszeitraum sowie Ausgleichsmodus zu bestimmen. l Diese Regelungen bestimmen den Grad der Flexibilität der Modelle. T. ein hoher Grad an Selbstgestaltung auf seiten der Mitar- I 2 3 Vgl. auch Neuberger 1997: S. 181. Vgl. Scholz 1994: S. 336 (unter Bezugnahme auf Müller-Seitz 1980). Vgl. Schuh/Schultes-Jaskolla/StitzelI993: S. 137 und dort angegebene Literatur.

Hilb (1992: S. 4) beziffert unter Berufung auf andere Quellen den prozentualen Anteil von Mitarbeitern/innen, die innerlich gekündigt haben, auf 40% in den alten Bundesländern und auf über 50% in den neuen Bundesländern. Zum Thema innere Kündigung vgl. auch Faller 1991 oder Löhnert 1990. 16 n. Anreizsysteme reizgestaltung muß also neben einer klaren Zieldefinition! die Wahl der Mittel (Anreize) stehen. Beides wird dabei wesentlich von den Umweltfaktoren eines Unternehmens beeinflußt. 2 Anreize können vielgestaltig sein.

Bedürfniskongruent gestaltet sein (Anreiz-Bedürfnis-Zusammenhang). Zudem müssen sie den unter- 1 V gl. Schanz 1991: S. 22. , Anzumerken ist, daß sich im Verlauf das Abspruchsniveau verschiebt, wodurch die Wirkung von Anreizen aufgrund der Gewöhnung abnimmt (vgl. Drumm 1995: S. ). 32 TI. h. sie müssen funktions- bzw. situationsgerecht gestaltet sein (Ziel-Kriterium-Zusammenhang). Sind Anreize sowohl motiv- bzw. bedürfniskongruent aus der Sicht der Mitarbeiter als auch funktions- bzw. situationsgerecht aus der Sicht der Unternehmen gestaltet, spricht man von dem sogenannten Fit.

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